Tit

FAQ

 

Was ist Photovoltaik?

Photovoltaik ist die direkte Umwandlung der Sonnenenergie in Strom mittels Photovoltaikzellen. Eine Photovoltaikanlage besteht aus Modulen, die aus der Sonnenenergie Gleichstrom erzeugen, dem Wechselrichter, der den Gleichstrom in Wechselstrom (230V) umwandelt, den Einspeisezähler, der den eingespeisten Strom in das Stromnetz misst, der Verkabelung und dem Montagegestell, auf dem die Module befestigt sind. Damit die Leistung der Anlage voll ausgeschöpft werden kann, werden die Komponenten aufeinander abgestimmt und an die baulichen Gegebenheiten des Gebäudes angepasst.

Wie lange hält die Anlage?

Die Solarzellen haben nahezu eine unbegrenzte Lebensdauer. Wesentliche Eigenschaft der Solartechnik ist, dass die Stromerzeugung ohne bewegliche Teile und somit ohne mechanischen Verschleiß erfolgt. Es kann generell von einer Anlagenlebensdauer von mindestens 30-35 Jahren ausgegangen werden. Die älteste Solaranlage mit dem Photovoltaik-Modul AEG-Telefunken TSG MQ 36/0 hat seit 1976 nur 5% Leistung verloren (Installation Energielabor an der University of Oldenburg)

 

Was ist der Unterschied zwischen Photovoltaik und Solarthermie?

Grundsätzlich gilt es zwischen Photovoltaik und Solarthermie zu unterscheiden: Eine Photovoltaikanlage produziert durch die Sonnenenergie Strom und eine Solarthermieanlage nutzt die Sonnenenergie um Brauchwasser (Warmwasser) zu erhitzen.

 

Was bedeutet Kilowatt peak (kWp) und Watt peak (Wp)?

Übersetzt bedeutet peak „Spitze“. Dieser Ausdruck wird dazu verwendet, die Spitzennennleistung unter Standard-Testbedingungen (STC) zu bezeichnen. STC = 1000 W Einstrahlungsleistung auf einen m² mit einer Zelltemperatur von 25°C und einem air mass (AM) von 1,5. Der Sonnenstrahl durchdringt auf seinem Weg das 1,5-fache der Atmosphärendicke der Erde.

 

Reicht die Sonne überhaupt aus um Strom zu erzeugen?

Als wichtigste Energiequelle sendet die Sonne in 40 Minuten mehr Energie auf die Erdoberfläche, als wir in einem Jahr verbrauchen.

 

Was passiert, wenn die Sonne nicht scheint, bzw. was passiert im Winter?

Es wird nicht nur die direkte Sonneneinstrahlung ausgenutzt, sondern auch die indirekte z.B. an bewölkten Tagen. Ihre Anlage produziert auch an einem bewölkten Tagen Strom. Im Winter reflektiert der Schnee das Sonnenlicht, was einen Vorteil darstellt.

 

Die Herstellung einer Anlage produziert mehr CO2, als die Anlage für die Dauer des Betriebes einspart?

Diese Aussage ist nicht richtig. Heute kann man von einer Energierücklaufzeit von ca. 3 Jahren sprechen. Betrachtet man die Lebensdauer einer Anlage, ist das ein ausgesprochen guter Wert. Jede erzeugte Kilowattstunde erspart unserer Umwelt ca. 0,7kg CO2. Und ausserdem müssen wir unseren Pflanzen auch noch CO2 zum atmen lassen :)

 

Muss die Anlage regelmäßig gereinigt werden?

Bei einem Neigungswinkel von >20° aus der Horizontalen, sorgt Regen für eine Reinigung der Module. Die Oberfläche der Module besteht aus einem speziellen Glas, dass für den Selbstreinigungseffekt sorgt. Bei einem Neigungswinkel <20° sollten die Module mindestens einmal im Monat auf Verschmutzungen kontrolliert werden.

 

Kann Hagelschlag die Module zerstören?

Module sind generell gegen Hagelschlag geschützt. Das gehärtete Spezialglas wird zu Testzwecken mit Eiskugeln, die einem Durchmesser von 12,5 mm bis 75 mm haben, beschossen. Dabei beträgt die maximale Auftreffgeschwindigkeit 140 km/h. Diese Tests werden nach IEC-Norm durchgeführt. Die Zerstörung durch Hagelschlag ist somit gering.

 

Kann ein Blitzeinschlag die Anlage zerstören?

Ein direkter Blitzeinschlag kann die Anlage zerstören. Die Wahrscheinlichkeit, dass es ein direkten Blitzeinschlag gibt, ist jedoch gering.

 

Was versteht man unter Wirkungsgrad?

Der Wirkungsgrad ist das Verhältnis der Strahlungsenergie der Sonne zur erzeugten Energie des Moduls.

 

Soll ich noch mit der Anschaffung warten?

Nein, die Technik ist ausgereift. Die Preise für eine Anlage werden nicht mehr so schnell sinken in der Zukunft und da die Preise jetzt schon viel günstiger sind, sparen Sie jeden Tag mit Ihrer Anlage Geld.

 

Ist meine Dachfläche für eine Photovoltaikanlage geeignet?

Generell geeignet sind Pult-, Schräg- oder Flachdächer. Für eine 10KW-Anlage benötigen Sie ca. 50-65m² freie Dachfläche. Die optimale Dachneigung beträgt 30° mit genauer Ausrichtung nach Süden. Wichtig ist, dass eine Verschattung durch Dachgauben, Kamine, Bäume, Nachbargebäude und Satellitenanlagen vermieden wird. Sonst können Optimierer von SolarEdge eingesetzt werden. 

 

Meine Dachfläche entspricht nicht den oben genannten Kriterien.

Die oben genannten Kriterien entsprechen einer optimalen Ausrichtung und Dachneigung. Dennoch kann Ihr Dach einen Neigungswinkel von 20° bis 50° haben. Auch wenn Ihr Dach eine Ausrichtung nach Osten oder Westen hat, haben Sie nur geringfügige Ertragseinbußen.

 

Wird eine Baugenehmigung benötigt?

Auf dem Dach nicht, eine Meldung reicht. Wir reichen für Sie den erforderlichen Meldebogen bei den Behörden ein.

 

Wieviel Ertrag wird meine Anlage im Jahr bringen?

Das lässt sich nicht pauschalisieren. Das ist von einigen Faktoren abhängig, z.B. die Dachneigung, die Ausrichtung und die Einstrahlungswerte an Ihrem Standort. In der Schweiz liegt die Einstrahlung zwischen 800 und 1250 kWh pro Jahr je kWp installierter Leistung.

 

Kann ich eine Anlage auch Fernüberwachen?

Ja das ist möglich. Mit Hilfe eines Datenloggers lässt sich der Ertrag und die Anlagenleistung kontrollieren. Mittels eines Programms haben Sie bequem die Möglichkeit an Ihrem PC Ihre Anlage zu überwachen.

Was spricht für eine Photovoltaikanlage?

  • Die Anlagen sind technisch ausgereift

  • Solarenergie ist kostenlose und saubere Energie

  • Photovoltaikanlagen stehen für aktives Umweltbewusstsein

  • Sie verdienen Geld ohne Eigenkapital investieren zu müssen

  • Mit Eigenkapital erwirtschaften Sie zweistellige Renditen

  • Die hohe Lebensdauer der Anlage garantiert auch der nächsten Generation noch Nutzen

  • Die Sonne scheint überall

  • Die Anlagen sind wartungsfrei

  • Garantiert eine Image- und Wertsteigerung Ihrer Immobilie

  • Die Energie zur Herstellung der Anlage hat sich nach ca. 3 Jahren amortisiert

 

le. Double click me.

© 2008 by Oligotech Haefliger. All rights reserved.

Bericht eines begeisterten Kunden (Wasseraufbereitung) 

 

Juhu nie mehr im Chlorwasser baden!

 

Vor 3 Jahren stellten wir unser Bad (5x12 Meter ca. 93m3 Wasser) auf Silber – Kupfer-Ionisation um und wurden nicht enttäuscht. Auch im Hitzesommer 2015 funktionierte die Wasserreinigung ohne Probleme. Die Betriebskosten sind wesentlich kleiner, das Badevergnügen aber umso grösser.

 

Kurt Gründler

8222 Beringen